Missionare

Gemeinden zu gründen und Menschen damit eine „geistliche Heimat“ anzubieten ist nicht nur für den Raum Wiesloch-Walldorf wichtig und richtig. Überall auf der Welt fragt sich der Mensch: „Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wie kann ich mein Leben gestalten? Wer hilft mir gut zu leben, richtig zu leben? Wer hilft mir, wenn ich selbst nicht weiß wo es langgeht?“

Weil es für alle Menschen wichtig ist, zu wissen, wo sie die Ewigkeit verbringen werden, ist es uns als Gemeinde wichtig mit Christen zusammen zu arbeiten, die bereit sind ihre Heimat aufzugeben, Vertrautes hinter sich zu lassen, sich in andere Kulturen und Sprachen einzuarbeiten, an fremden Orten zu improvisieren und sich einlassen auf kleine Erfolge und ein Leben ohne Luxus. Diese Leute nennen wir Missionare. Das Einzige was für Missionare klar ist, ist ihr Auftrag: Sie arbeiten in Gottes Auftrag und leben mit den Menschen anderer Völker um sie kennenzulernen, sie zu verstehen in ihren Freuden und Leiden, in ihren Nöten und Zwängen, und um ihnen die  Lebensperspektive schlechthin anzubieten, nämlich ein Leben mit Jesus Christus, der auch ihr Befreier und Erlöser sein will.

Regina und Carl Gustafson arbeiten im Kinistin-Reservat unter den Saulteaux-Indianern / Kanada. Die Saulteaux sind häufig der Perspektivlosigkeit verfallen und suchen Trost im Alkohol- und Drogenkonsum. Dadurch ist das Ehepaar Gustafson nicht nur theologisch, sondern auch psychisch und pädagogisch sehr herausgefordert, so dass man hier von einer sozial-missionarischen Arbeit sprechen kann.

Juan Carlos und Areli beginnen zusammen mit einem weiteren Ehepaar eine Gemeindegründungsarbeit in Salamnca.